Corona: Termine und Verschiebungen

Noch steht dieser Termin auf der Suchwebseite des DRK, aber wie so vieles in diesen Tagen ist dieser Termin nicht bestätigt.

Grundsätzlich besteht für Blutspendeaktionen des DRK eine Ausnahmegenehmigung von Kontaktsperre- und Abstandsmaßnahmen. Die bereits vor der Coronakrise hohen hygienischen Sicherheitsstandards wurden vom DRK-Blutspendedienst noch einmal erweitert.
Wichtig: Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen, Reiserückkehrer sowie Personen, die in den letzten zwei Wochen mit in Quarantäne befindlichen Personen Kontakt hatten, bitte das DRK nicht zur Spende zu erscheinen.
Einige Bestandteile des Blutes sind nur wenige Tage haltbar. Der Bedarf aber in der Corona-Krise ist mindestens gleich geblieben. Ihre Spende ist also wichtig und nötig.

Überaus beliebt sind die sog. „Brauchtumsfeuer“. Auch das Adolphsdorfer Osterfeuer, jeweils am Oster-Sonntag, zieht in jedem Jahr viele Besucher an. In diesem Jahr NICHT! Es fällt aus. Verschiedene Landesregierungen denken jedoch über eine Verschiebung nach. So ist zum Beispiel der 21. September (Herbstanfang) im Gespräch. Alte Tannenbäume, Sträucher, Schnitt- und Baumholz muss bis dahin irgendwo bleiben oder, wie der NABU rät, als Schredder kompostiert werden. – Nun, Herbstanfang ist eine sinnvolle Alternative. Würstchen und Obstler schmecken dann genau so gut.

Die Lilienthaler Tafel, die WZ berichtete, hat echte Probleme durch den Corona-Ausnahmezustand. Man will helfen, denn es warten viele Menschen auf ihre wöchentliche Tafelration. Ob eine Wiedereröffnung aber Ende April möglich sein wird, ist fraglich. Neben dem Schutz der ehrenamtlichen Mitarbeitenden, die vielfach älteren Semestern angehören, ist vor allem die fortlaufende Miete für Gelände und Gebäude ein großes Problem. Hier ist nicht nur Hilfe durch die Verwaltungen der Gemeinden Lilienthal, Grasberg und Worpswede gefragt, es muss auch etwas von den Milliardenhilfen der Bundesregierung für Unternehmen bei diesen festen Bestandteilen des Sozialstaates ankommen. Oder der Vermietet verzichtet für einige Zeit und tut damit es sehr soziales! Es ist schon schwer genug Spenden- und Lieferströme der Discounter und Supermärkte aufrechtzuerhalten, da diese selbst zur Zeit nur wenig abzugeben haben. Aber eine Tafel neu aufzubauen, praktisch bei Null anzufangen, ist schier fast nicht möglich. Es würde auch jede Menge Erfahrung verloren gehen.
Spontane Hilfen, auch von jungen Leuten, gibt es vielfach. Aber laut Auskunft der Tafel, sind spontane Helfer nicht durch die Berufsgenossenschaft versichert.
Mit anderen Worten: es geht um das Überleben der Tafel. Wenn Sie spenden möchten, dann besuchen Sie bitte die Webseite der Lilienthaler Tafel. An dieser Stelle sei noch einmal auf die Corona-Einkaufhilfe für die Gemeinden Lilienthal, Grasberg und Worpswede hingewiesen.

Übrigens, auch mal etwas Schönes: Corona heisst auch ein neugeborenes, weißes Kamel im Zirkus, der in Falkenberg notgedrungen immer noch im Winterquartier liegt. Kinder wird es freuen!

Tipp: Das freundliche Dorf im Teufelsmoor für Ihr Smartphone!
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