Ein Warntag mit bescheidenen Ergebnissen

Eine Warnung über lokal angebrachte Sirenen erfolgte nur sehr lückenhaft. Bei geschlossenen Fenstern war oftmals gar nichts zu vernehmen.

Auch eher bescheidene Ergebnisse zeitigte der erste bundesweite „Warntag“ als Test von Info-Plattformen des Notfall- und Katastrophenschutzes des Bundes – nicht nur über DAB+.

Im DAB+-Bundesmux wurde „Bundesweiter Warntag 2020 – Probewarnung“ auf lauftextgeeigneten Displays angezeigt. Das funktionierte sogar auf älteren Geräten, offenbar aber nur bei eingeschaltetem Deutschlandfunk und weder mit dessen Schwestersendern noch mit den Privatradios im DAB+-Bundesmux. Über UKW wurde der RDS-Dienst genutzt. Die User der Warnapp NINA des Bundes wurden laut Meldungen aufgrund einer Überlastung des „modularen Warnsystems“ nur begrenzt erreicht.

Die zuständigen Bundes-Institutionen müssen vermutlich nochmal kräftig nachbessern, um die vielfältigen Möglichkeiten moderner Notfall-Infosysteme über die diversen Plattformen überzeugend zu demonstrieren. Der Warntag soll jährlich am zweiten September-Donnerstag wiederholt werden, um den Stand der Warnverfahren zu erfahren.

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