Große Pläne in Worpswede

In Worpswede hat man mehrere Vorhaben entwickelt, die bislang jedoch nur als Vorschlag auf dem Papier stehen. Der Ortskern soll für alle Verkehrsteilnehmer gut erreichbar sein, die Bergstraße soll mit dem restlichen Ort besser verbunden werden, was auch für die Grünflächen untereinander gilt, das Ortsbild soll verbessert werden, der Ortskern  soll wieder stärker ein Ort der Künstler und zum Wohnen werden, und er soll sich klimagerecht entwickeln.

In einem Entwicklungskonzept wurden einige Wunschmaßnahmen konkretisiert:

  • Am Bernhard-Kaufmann-Weg soll ein neuer Parkplatz entstehen, was insgesamt 250.000 Euro kostet. Dafür entstehen 29 Stellplätze.
  • Doppelt so teuer wird es auf dem Kirchberg, wo nicht nur die beiden Parkplätze saniert werden sollen, sondern auch die sogenannte Hochzeitstreppe und die Zufahrt.
  • Die Neugestaltung des Vorplatzes vor der früheren Galerie „Die Insel“ würde 170.000 Euro kosten.
  • Das Alte Rathaus am Anfang der Bergstraße soll einen barrierefreien Haupteingang erhalten, dazu Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, einen besseren Zugang zur Marcusheide und zum Spielplatz, außerdem sollen die Mülltonnen nicht mehr so unsortiert an der Hauswand herumstehen. Mit weiteren kleinen Maßnahmen kostet dies alles 180.000 Euro.
  • Für eine Viertelmillion Euro kann die Rad- und Fußwegführung an der Hembergstraße verbessert werden.
  • Ungleich billiger wird die letzte Maßnahme: Eine Ladestation für Elektrofahrräder an der Bergstraße wäre für 5000 Euro zu haben.

In fernerer Zukunft sollte Worpswede Konzepte für Barrierefreiheit und für die Fuß- und Radwege aufstellen. Der Fritz-Overbeck-Weg könnte erneuert, der Albert-Reiners- und der Rosa-Abraham-Platz saniert werden. Bis hin zur Sanierung des Philine-Vogeler-Hauses reicht die Liste. Zu guter Letzt: Erweiterung des Rathauses, ein neues Feuerwehrhaus, ein neues Hallenbad und ein neuer Bauhof. Und wenn man schon einmal dabei ist, lässt man den Wunschzettel mit einem Dorfgemeinschaftshaus enden, das in der ehemaligen Haupt- und Realschule eingerichtet werden könnte.

Es bleibt jedoch die Frage, wie Worpswede den Durchgangsverkehr aus dem Ort heraushalten will. Neben einer dringenden Sanierung der Rad- und Fußwege scheint eine Klärung dieser Frage vorrangig.

Radio Worpswede

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